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Migräne |
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| Migräne ist eine zeitweilige Funktionsstörung des Gehirns, unter der weltweit etwa 8 - 12 Prozent aller Erwachsenen leiden. Zu den Symptomen gehören neben wiederkehrenden Kopfschmerzattacken auch vegetative Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Die Kopfschmerzen sind in der Regel pochend oder pulsierend und treten häufig einseitig auf. Sie dauern vier bis 72 Stunden an und werden bei Bewegung stärker. |
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Spannungskopfschmerz |
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| Der Begriff Spannungskopfschmerz beschreibt wiederkehrende Kopfschmerzen, die als dumpf, drückend oder ziehend empfunden werden. Meistens betreffen sie beide Kopfhälften und sind leicht bis mittelschwer. Anders als bei Migräne verstärken sie sich nicht bei Bewegung, sind nicht von Übelkeit begleitet und gehen nur sehr selten mit einer erhöhten Lärm- und Lichtempfindlichkeit einher. |
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Clusterkopfschmerz |
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| Der so genannte Clusterkopfschmerz tritt selten auf, wird aber von den Betroffenen - in der Hauptsache Männer - als sehr belastend empfunden. Die Schmerzen setzen in der Regel nachts ein und betreffen nur eine Seite des Kopfes. Sie wechseln fast nie die Seite und sind von höchster Intensität. Im Gegensatz zu Migräne treten die Schmerzattacken im „Cluster“, d. h. mehrfach hintereinander auf: Es kann mehrere Schmerzattacken täglich geben, die 30 Minuten bis 2 Stunden andauern. Gleichzeitig tränen meistens die Augen, die Nase läuft, man schwitzt im Gesicht. Der Clusterkopfschmerz tritt typischerweise in Serien auf, die von beschwerdefreien Intervallen abgelöst werden. In seltenen Fällen treten die Symptome von Clusterkopfschmerzen und Migräne in fließendem Übergang auf. |
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Medikamenteninduzierter Dauerkopfschmerz |
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| Die gehäufte Einnahme bestimmter Medikamente, besonders von Schmerzmitteln, kann zu täglichem oder fast täglichem Kopfschmerz führen, die leicht mit einer Migräne oder einem Spannungskopfschmerz verwechselt werden. Fünf bis zehn Prozent der Patienten in einer Schmerzambulanz oder in spezialisierten Kopfschmerzzentren haben medikamenten-induzierten Kopfschmerz, darunter deutlich mehr Frauen als Männer. |
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