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Eine Patientin berichtet über ihr Leben mit Migräne
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Informationen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) für Patienten und Ärzte.
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Behandlung der Begleitsymptome - Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen

Übelkeit und Erbrechen als Begleiterscheinungen einer Attacke empfinden manche Migräniker schlimmer als die Kopfschmerzen selbst. Deshalb kann eine Kombination aus schmerzlindernden Medikamenten und Antiemetika sinnvoll sein.

Medikamente können gegen Übelkeit und Erbrechen helfen
Fast jede Migräneattacke geht mit vegetativen Begleiterscheinungen einher. Neben der Appetitlosigkeit leiden 80 bis 90 Prozent der Betroffenen an Übelkeit, 60 Prozent an Erbrechen. Die beiden letztgenannten werden von manchen Patienten subjektiv unangenehmer empfunden als die Kopfschmerzen selbst.

Deshalb wird bei leichter Migräne zunächst ein Mittel gegen Übelkeit (Antiemetikum) eingenommen. Kurze Zeit danach kann ein einfaches Schmerzmittel genommen werden.
Triptane, die bei schweren Migräneanfällen vom Arzt verordnet werden, bekämpfen neben dem Kopfschmerz gleichzeitig Übelkeit und Erbrechen. Die Einnahme von Antiemetika ist bei der Triptantherapie daher nicht erforderlich.
Das Antiemetikum hat zwei Wirkungen:

Es lindert die Übelkeit, unter der viele Migräniker leiden.
Es beschleunigt die Magenentleerung.
Gerade der zweite Effekt ist wichtig, denn während einer Migräne verlangsamt sich die Magenentleerung. Schmerzmittel, die man dann einnimmt, werden verzögert verarbeitet und wirken somit nur langsam. Das Antiemetikum wirkt dieser Verzögerung entgegen und das Schmerzmittel kann seine lindernde Kraft rasch entfalten.
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